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Hallo Chef, ich bin schwanger

 

Folgende Situation: Mitarbeiterin xy des Unternehmens xy freut sich wie Bolle über ihre Schwangerschaft. Als sie die frohe Kunde allerdings ihrem Chef übermitteln muss, kriegt sie weiche Knie. Schwanger zu sein, findet der richtig doof. Seiner Meinung nach kosten Mütter nur Geld, sind nach dem Wiedereinstieg unzuverlässig usw. Amelie sieht das anders. Als Brigitte von ihrer Schwangerschaft erzählt, passiert Folgendes …

 

Leseprobe:

„Guten Morgen, Frau Amelie“, begrüßt mich meine Assistentin überschwänglich. Sie grinst wie ein Honigkuchenpferd. Ich merke sofort, dass heute irgendwas im Busch ist. „Guten Morgen, Brigitte. So euphorisch heute?“ Und schon platzt es aus Brigitte heraus, die nur darauf gewartet zu haben scheint, ihre frohe Kunde loszuwerden. „Jaaaaa, Frau Amelie. Stellen Sie sich vor, ich bin schwanger!“ Ihre Augen leuchten wie bei einem kleinen Kind, das zum ersten Mal vor dem Weihnachtsbaum steht und die bunten Lichter und Kugeln bestaunt. Ich hatte noch nie Berührungsängste, daher nehme ich sie kurzerhand in den Arm und gratuliere ihr.

 

Liebe Unternehmen da draußen. Mütter (und auch Väter) erreichen mit der Elternschaft großartige Kompetenzen. Ganz automatisch! Sie fungieren in der Familie tagtäglich als Kommunikatoren, Motivatoren, Begleiter, Kritiker, Vorbilder, Impulsgeber. Und das sind wichtige Skills, die in jedem Unternehmen Gold wert sind. Finden jedenfalls wir.

 

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