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16. Kapitel: Neuigkeiten vom Örtchen

 

16. Kapitel: Neuigkeiten vom Örtchen

Ich verlasse an diesem schönen Morgen ausnahmsweise als letzte das Haus. Gedankenverloren krame ich in meiner Businesstasche und will gerade in meinen Flitzer einsteigen. Da höre ich von hinten eine unangenehme schrille Stimme:

„Guten Morgen und Gratulation. Ich habe gehört, Marie bekommt Nachwuchs?“

 

Ich habe das Gefühl, gerade vom Blitz getroffen worden zu sein. Frau Maier von schräg gegenüber. Wohnt seit 50 Jahren hier im Viertel und ist jedem bekannt als Tratschtante der Nation. Sie hat ihr Revier voll im Griff und weiß immer, was wo los ist. Ob Frau Schmidtchen-Schleicher Krach mit ihrem Gatten hat beispielsweise. Das war letzte Woche der Fall, wie ich nun zwangsweise erfahren werde. „Stellen Sie sich vor, er hatte eine Ferienwohnung am Bodensee gebucht. Zwei Wochen, fast direkt am Wasser. Bodensee! Wer fährt denn heute noch an den Bodensee?! Da kann ich seine Frau gut verstehen. Sie machte einen Aufstand, da sie standesgemäß in die Karibik fliegen wollte. Es gibt wohl ein paar finanzielle Probleme wegen der beiden Söhne, deren Studien Unmengen verschlingen. Daher ist in diesem Jahr nur der Bodensee drin, wie er erklärte. Davon wollte sie nichts wissen. Im Moment reden sie nicht mehr miteinander. Wenn es etwas Neues gibt, erzähle ich es Ihnen umgehend.“

 

Danke, kein Bedarf!

 

Wenn Frau Maier im Bilde ist, weiß inzwischen die halbe Stadt von Maries Schwangerschaft. Da hätte ich mir gleich ein Schild umhängen können mit der Aufschrift „Ich werde Oma!“

 

„Wann ist es denn so weit?“, will sie abschließend wissen.

 

Aha, ihr Kenntnisstand endet also abrupt beim Kernpunkt. Details scheinen noch nicht bis zu ihr durchgedrungen zu sein. Ich frage mich nur, woher sie das weiß. Marie und Philipp haben bestimmt nichts erzählt. Meine Frage wird unmittelbar von ihr selbst beantwortet.

 

„Wissen Sie, vor fünf Tagen habe ich Geräusche im Garten gehört. Da dachte ich, ich nehme mal die Trittleiter und stelle sie an die Hecke, um nach dem Rechten bei Ihnen zu sehen. Sie sind ja so selten zu Hause. Marie telefonierte gerade mit einem Herrn. Sie nannte ihn Herbert. Da sprach sie darüber. Ist das der Vater? Kenne ich ihn?“

 

Hilfe! Ich rette mich in mein Auto. Wortlos. Das ist gar nicht meine Art. In diesem Fall kann ich nicht anders. Spione hinter der Hecke. So was gibt’s doch nur im Film. Oder eben in Berkersheim, der ländlichen Dorfidylle im Nordosten Frankfurts. Was im Bahnhofsviertel Dutzende Polizisten übernehmen, erledigt in Berkersheim Frau Maier allein: Für die nötige Informationsübermittlung sowie Zucht und Ordnung zu sorgen.

 

Da geht es im Büro sehr viel ruhiger zu. Abgesehen von den beiden Herren im Nebenzimmer. Die sind auch so etwas wie Spione, nur einer anderen Staatsmacht angehörend. Diese nennt sich Finanzbehörde und Frau Maier würde da prima mitmischen können. Wo sie ihre Nase doch wirklich in jede Kleinigkeit steckt. Ähnlich die Herren, die viele graue Ordner vor sich auf dem Tisch liegen haben. Nur einer leuchtet aus dem traurig grauen Bild in knalligem Rot hervor. Zusätzlich durchgraben die Herren mit dem Laptop die Tiefen unseres digitalen Systems. Jedes Detail kann von größter Wichtigkeit für sie sein. Deswegen schauen sie ganz genau hin. Brigitte soll Schützenhilfe leisten und ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen. Das führte heute in aller Früh bereits zu einem Kaffeefleck auf ihrer Bluse. Sie kann sich eben nicht gleichzeitig um die Belange der Staatsmacht kümmern und dem, was sonst auf ihrem Schreibtisch liegt. Abgesehen vom ständigen Telefongeläute, das ausgerechnet heute besonders engagiert stattfindet. Ungefähr alle halbe Minute.

 

„Brigitte, bleiben Sie ganz ruhig. Ich übernehme die nächste halbe Stunde das Telefon“, biete ich ihr an.

 

„Frau Amelie, das kann ich nicht machen. Sie haben anderes zu tun“, wehrt sie sich zunächst. Da taucht schon wieder einer der Herren bei ihr auf mit einer äußerst wichtigen Frage. Nachschub an Kaffee fände er zudem ganz prima.

 

„Gehen Sie ruhig, Brigitte, ich mach das!“

 

Als Leader in die Bresche springen, finde ich völlig normal. Alle halten mich deswegen für eine Exotin, weil die Menschen das so nicht gewohnt sind. Sollten die anderen Führungskräfte ruhig auch mal machen. Sehr interessant, was man alles erfährt, wenn man sich direkt an die Basis begibt.

 

„Bachmann“, melde ich mich Kraft meines neuen Amtes am Telefon. Es läutet schon wieder.

„Oh, Frau Bachmann, Entschuldigen Sie, ich muss mich verwählt haben.“

„Zu wem wollten Sie denn?“

„Zu Brigitte.“

„Die ist momentan beschäftigt.“

„Äh, okay, ich versuche es heute Nachmittag erneut.“

 

Keine Ahnung, wer da genau am anderen Ende der Leitung war. Jedenfalls klang die Stimme einigermaßen verwirrt. Dass die Chefin ihre Assistentin vertritt, hat die Dame sicher noch nie erlebt. Ich im Übrigen auch nicht. Noch überhaupt nirgends! Für ungewöhnliche Alleingänge bin ich bekannt. Das begann schon im Krabbelalter, als Mutti mich mit Brei füttern wollte und ich Papa lieber das Schnitzel vom Teller klaute.

 

Zwanzig Minuten später hatte ich zehn Anrufer in der Leitung, die vor Schreck alle nachmittags noch mal anrufen wollten, als sie meinen Namen hörten. Weitere mindestens genauso viele, die aus denselben Gründen wortlos auflegten. Brigitte kehrt zurück, etwas außer Atem und mit zwei leeren Kaffeetassen in der Hand.

 

„Ich muss jetzt los zum Meeting mit den Nachhaltigkeits-Leuten. Sie schaffen das!“, ermutige ich sie. „Und wenn es gar nicht mehr geht, lassen sie das Telefon doch einfach klingeln.“

 

„Danke, Frau Amelie, das mach ich!“ Spontane Notlösungen schaffen Raum für Neues. In erster Linie für etwas Luft zum Atmen für die arme Brigitte. Offiziell angeordnet von der Chefin.

 

Im Besprechungsraum ein völlig anderes Bild. Ruhe, nichts als Ruhe. Nur das leise Atmen der vier Menschen ist zu hören, die dort bereits auf ihren Stühlen sitzen. Wieso vier? Mir fällt auf, dass ich zwei Gesichter hier noch gar nicht kenne. Einen Herrn mit roten Flecken im Gesicht sowie eine Dame, die mich sofort an Tante Inge erinnert: klein, rundlich, resoluter Gesichtsausdruck. Der Herr scheint besonders nervös. So ängstlich sehen Menschen nur dann aus, wenn sie im Wartezimmer ihres Zahnarztes sitzen. Ich eingeschlossen.

 

„Hallo zusammen“, so mein Gruß in die Runde. Danach gebe ich jedem die Hand.

„Jens Gutglaub, Vertrieb“, stellt sich der Angsthase vor. Seine Lippen zittern, als er das sagt. Im Grunde bin ich selbst überhaupt kein ängstlicher Mensch. Ausgenommen bei zwei Dingen: Beim erwähnten Zahnarztbesuch oder wenn der Weihnachtsmann kommt. Letztes hat sich glücklicherweise mit sieben Jahren erledigt, als mir Schulfreund Seppl steckte, dass der ja nur eine Erfindung der Erwachsenen sei. Sein erster Besuch bei mir hinterließ jedoch bleibende Eindrücke. Papa fand die Episode so komisch, dass ich sie jedes Weihnachten seit 45 Jahren erneut aufs Butterbrot geschmiert kriege. „Weißt du noch Amelie?“, so fängt es immer an. Dabei klopft er sich vor Lachen auf die Schenkel. „Ja, Papa, ich erinnere mich.“ Und wie! Ich stand vor unserem Weihnachtsbaum. In dem Jahr hatte er goldene Kugeln dran und sonst fast nichts. Mutti hatte den Rest der Weihnachtsdeko nicht mehr gefunden und um neue zu kaufen, war der Heilige Abend zu weit fortgeschritten. Ich schaute mir verzückt die schönen Kugeln an, als plötzlich ein dicker Bann mit weißem Bart vor mir stand. „Hallo, ich bin der Weihnachtsmann“, stellte er sich vor. Von ihm hatte ich schon gehört, konnte mir aber kein Bild machen. „Er bringt die Geschenke. Und wenn du artig warst, kriegst du auch eines“, erklärte Mutti aufgeregt. Sofort fielen mir zig Situationen ein, in denen ich ganz bestimmt nicht brav gewesen war. Am letzten Tag im Kindi vor den Weihnachtsferien zog ich meinen Kindergartenfreund Jürgen an den Haaren, weil er mir frech die Zunge rausstreckte. Und vorgestern aß ich meinen Teller nicht auf. Die Suppe schmeckte schrecklich. Keine Ahnung, was der Weihnachtsmann sonst noch mit unartigen Kindern anstellen würde, außer ihnen die Geschenke vorzuenthalten. Vielleicht in den großen Sack stecken, den er über der Schulter trug? Vor Schreck wurde mir übel und ich musste mich übergeben. Dummerweise direkt auf die Schuhe des Weihnachtsmanns.

 

„Amelie“, schrie Mutti erschrocken.

„Kann doch mal passieren“, kommentierte Papa das Geschehen.

„Verdammt“, rief der Weihnachtsmann, der besser fluchen konnte als die alteingesessene Herrenrunde in unserer Dorfkneipe. Meine Geschenke bekam ich trotzdem.

 

Jens‘ aktuelle Gesichtsfärbung in unserem Meeting sieht ähnlich bedrohlich aus wie meine damals, kurz bevor mir schlecht wurde.

 

„Wenn i zuerschd mol was saga dürft“, ergreift das Tante-Inge-Double das Wort.

„Möchten Sie sich zunächst vielleicht vorstellen?“, frage ich höflich. Ich würde schon gern wissen, mit wem ich es zu tun habe.

 

„Oh, entschuldiget se, Frau Bachmann. Natirlich. Maria Kümmerle, geborene Schäuffele, gebora ond uffgwachsa en Tuttlinga. Heuer Scheffin von de Putzfraua do em Onternehma.“ Sehr interessant und man möge es mir nachsehen, aber für die Übersetzung brauche ich ein paar Sekunden. Dann kapiere ich, was sie meint.

 

„Also des mit denne oinzelne Blättle zum Händ abtrockna goht so fei net!“, stellt sie entrüstet fest. „Die Papierdenger fliagat em ganza Klo rom“, ergänzt sie die Sachlage. Laut Hochrechnung bräuchte die Putzkolonne für die bereits auf Einmal-Papierhandtücher umgerüsteten Toiletten viel mehr Zeit zum Saubermachen. „I ko ehne saga: Bis mir dia Diachla überall uffklaubt hen … sogar an de Wänd bäbbet dia drana. Aber bloß em Damaklo!“ Maria bekommt einen roten Kopf vor Ärger, als sie davon berichtet. Ich kann sie verstehen. Meine einschlägigen Erlebnisse mit öffentlichen Damentoiletten sind ähnlich. Im Restaurant neulich, wieder mal Mädelsabend mit Florence. Wir müssen aufs Örtchen, standesgemäß natürlich gemeinsam. Schon im Vorraum Lippenstift auf Spiegel und Waschbecken verteilt. Nein, kein kleiner Klecks, sondern eine lange Schlangenlinie. Vielleicht auch Martini als Ursache? Auf dem Boden lagen schön verteilt Papiertücher herum, Bonbonpapierchen und diverse Kaugummis. Bis du da in die Toilette gelangst, hast du schon einen Hindernislauf hinter dir. Dieser verlängerte sich unmittelbar im Innenraum. Erste Toilettentüre öffnen und vor Ekel sofort wieder schließen. Blutspuren auf der Klobrille. Nächste Türe öffnen wollen, die jedoch von außen verschlossen ist. Vermutlich Generalsanierung nach Totalverwüstung. Die dritte Türe öffnen, um darin extrem ungalante Spuren in der Toilette zu entdecken. Wir verzichteten auf den Versuch, hinter der letzten Türe ein sauberes Örtchen vorzufinden und wechselten hinüber in die Männertoilette. Zwei Männer standen am Pissoir und gingen andächtig ihrem Geschäft nach. „Lassen Sie sich nicht stören. Das Damenklo ist völlig unbrauchbar. Wir dürfen daher doch sicher bei euch Pinkeln gehen?“ Zuerst Schockzustand der beiden, danach ein stummes Nicken. Wir huschten an ihnen vorbei, bedankten uns selbstverständlich überschwänglich und fanden endlich eine picobello Toilette vor.

 

„Unmöglich ist das!“, findet auch Ökofan Petra, die heute direkt neben dem ängstlichen Jens sitzt. Heute wieder mit Flanellhemd, dieses Mal in uni marineblau. „Oh ja. Wie soll man sich da ordentlich den Lippenstift nachziehen, wenn der ganze Spiegel verschmiert ist?“, bestätigt Kollegin Martina. Einhellige Meinung aller im Raum, denn Jens nickt ebenso zustimmend. So sehr, dass ich befürchte, sein Kopf könnte gleich von seinen schmalen Schultern kugeln.

 

Doch jetzt mal Tacheles. Mit Aufregen kommen wir ja nicht weiter. Eine Lösung soll geschaffen werden und wie mir Petra glaubhaft per Mail vermittelte, hätten sie einen Vorschlag.

 

„Was schlagen Sie vor?“ Direkt Frage, die hoffentlich wie immer zu einer direkten Antwort führt. Alle Augen richten sich auf Jens, dessen rote Flecken inzwischen kaum mehr sichtbar sind, denn er ist in seinem Element. Er legt mir euphorisch zehn Tabellen vor die Nase, die komplizierter aussehen als eine Doktorarbeit in Atomphysik. Ich hätte zum Meeting Herbert mitnehmen sollen, dessen Hobby ein ähnliches ist. Er liebt Tabellen jeglicher Art.

 

„Frau Bachmann, wenn Sie hier mal einen Blick darauf werfen wollen?“ Das tue ich, verstehe aber nur Bahnhof und habe keine Scheu, das vor allen hier zuzugeben.

„Danke, Herr Gutglaub. Leider sagen mir die vielen Zahlen nichts. Würden Sie mir diese bitte in drei Sätzen erklären?“ Lieber mal vorsorgen und auf drei Sätze beschränken das Ganze. Sonst dauert die Erörterung der Doktorarbeit länger.

 

„Sehr gerne, Frau Bachmann. Also, es ist so. Naja, wie soll ich sagen?“ Drei Sätze sind schon eine Herausforderung, ich weiß. Der gute Jens schafft das, da bin ich mir sicher. Er wirkt sehr kompetent.

 

„Stoffhandtuchrollen würden auch gehen.“ Wie … Das war’s schon?

 

„Interessant. Und was bringt Sie zu dem Schluss?“ Sehr mutig von mir, aber wir haben ja noch zwei Sätze übrig.

 

„Sehen Sie, ich habe Papierhandtücher, Stoffhandtuchrollen und Handtrockengebläse in den Vergleich gesetzt. Und zwar aufgeteilt in die Kategorien Nachhaltigkeit, Kosten und Hygiene. Die Papierhandtücher liegen mit den Stoffhandtuchrollen in allen Bereichen vorn, daher können wir doch auch die nehmen.“

 

Okay, ein Satz zu viel, aber so streng will ich nicht sein. Dabei frage ich mich, warum unsere Fachleute nicht auf einen ähnlichen Nenner gekommen sind. Ist ja keine Raketenwissenschaft, auch wenn die Tabellen ein bisschen danach aussehen. Da müssen sich erst zwei Damen aus dem Marketing mit der schwäbischen Putzkolonnen-Chefin und einem nervösen Vertriebler zusammentun. Ach ja, wie ist überhaupt der Hergang, dass sich dieses lustig gemischte Quartett in der Sache finden konnte? Das will ich jetzt schon wissen.

 

„Ich danke Ihnen allen für das Engagement. Und wie kam es, dass sie sich zu viert dafür zusammengefunden haben?“

 

„Haja, des woiß die Frau Bachmann ja no gar net“, lacht Maria. Eine patente Frau, das Herz am rechten Fleck. Ihr Bauch wackelt beim Lachen in alle Richtungen. Und ihr großer Busen erst!

 

„Dem Fräulein Martina hab i neulich helfa müssa. Se hot ihrn Ohrring end Kloschissel gschmissa. Aus Versäha natirlich. Da haam mr boide versucht, den wieder zu kriaga. Mit Erfolg. Seitdem semmer befreindet.“

 

Wie nett. Eine resolute Putzfrau älteren Datums freundet sich mit einer jungen Fashionista wie Martina an. Auch eine Form von Inklusion.

 

„Naja, und den Jens, den kenne ich schon ewig. Wir sind zusammen aufgewachsen“, ergänzt Petra die fehlenden Inputs. „So hat sich das ergeben und wir dachten, wir kümmern uns mal drum.“

 

Normalerweise kenne ich das anders. Niemand fühlt sich für nichts zuständig.

 

„Marie, kannst du mal den Müll rausbringen?“
„Nö, ist doch nicht meiner!“, findet Marie.
„Die Tüte ist noch gar nicht richtig voll!“, findet Philipp.

Oder unter Kollegen in der Kaffeeküche – ist mir aus meinen beruflichen Anfängen bestens bekannt:

 

„Kaffee ist alle! Kann bitte mal jemand neuen machen?“
„Ich trink nie welchen.“
„Keine Zeit!“
„Ich war’s nicht!“
„Soll mal gefälligst der einen machen, der sich den letzten genommen hat.“

Und so warten alle, bis irgendwer einen Kaffee macht, der niemanden was angeht.

 

„Ich bin beeindruckt von Ihrem Engagement“, gebe ich ganz ehrlich vor dem Quartett zu. „Sie hören von mir, ich leite das an die betreffenden Kolleginnen und Kollegen weiter.“

 

Jens macht einen Hofknicks zum Abschied, Petra will mir zum Dank auch einen so schönen Baumwollschal schenken und Maria kommentiert das Ganze mit:
„Sie sen jo a richtig nette Vorgsetzte, Frau Bachmann. Des werd i jetzt glei meine Kolleginna erzähla.“ Nur Martina enthält sich der Stimme. Sie hat es eilig, weil sie dringend ihre Nase nachpudern will.

 

FORTSETZUNG DER GESCHICHTE IN KAPITEL 17 …