Slide Szenenwechsel Das erste Frauenbuch (auch) für Männer

Das Experiment

Wir schreiben ein Buch und veröffentlichen es als Weekly Soap alle 14 Tage exklusiv live über LinkedIn

Klar war vorab nur eines: Es soll ein Buch werden. Nur, wie genau veröffentlichen wir das? Die herkömmlichen Wege waren uns zu langweilig, zu festgefahren, zu wenig innovativ. Also erfanden wir einfach unser eigenes Format: Wir publizieren ein Buch als Weekly Soap direkt über LinkedIn. Das heißt, es gibt einen Anfang, aber kein Ende - und jede Woche ein aktuell frisch publiziertes Kapitel. Erste Reaktionen auf unsere Idee: „Ziemlich verrückt. Aber voll genial! “Wie genau machen wir das? Besuche dazu das Profil unserer Titelheldin und Soul Sister Amelie auf LinkedIn. Dort kannst du ihre virtuelle Heldenreise durchs echte Leben mitverfolgen – und mit deinen Kommentaren dabei zudem aktiv mitwirken. Außerdem vergeben wir an unsere Leserinnen und Leser kleinere Nebenrollen in den Handlungssträngen und machen das Projekt damit zu einem interaktiven Werk.

Unser Buch

Worum geht’s da genau?

Es läuft ganz gut für Amelie Bachmann, 49, die kickboxende Schokoliebhaberin, Vorständin und Mutter – bis auf den ganz normalen Wahnsinn mit der pubertierenden Tochter oder auch dem ihrer Kollegen. Da hilft manchmal nur noch eines: Atmen! Und wenn gar nichts mehr hilft, kann sie sich zumindest auf ihr Verhandlungsgeschick und Freundin Florence verlassen. Hier und da ein Frauenabend oder ein Trip in die Berge und schon sieht die Welt wieder anders aus.

Irgendwann wird ihr klar: Als Mutter ist man einfach die geborene Leaderin. Denn ob Amelie nun einen Teenie bändigt oder die Männer im Büro: In beiden Fällen sind so ziemlich dieselben Kompetenzen gefragt.

 

Das erste Frauenbuch (auch) für Männer mit einer virtuellen Heldenreise durchs echte Leben.

Szenenwechsel

Das erste Frauenbuch (auch) für Männer

Kapitel 1: Er und sie nachts in Frankfurt

Ich war noch nie romantisch. Vermutlich genetisch bedingt, denn mein Vater ist auch so. Das romantischste, das er meiner Mutter je zum Hochzeitstag schenkte, war ein Bügeleisen. Was in den Genen nicht vorhanden ist, ist einfach nicht vorhanden. Ganz anders Philipp. Er ist der Romantiker schlechthin. Normalerweise jedenfalls. Heute Nacht kann jedoch keine Rede davon sein …

„Philipp, du schnarchst!“
„Ich schlaf doch noch gar nicht.“

Ist ja wie in der Firma. Dort behaupten meine Vorstandskollegen auch ständig Dinge, die partout nicht stimmen können. Und sie meinen tatsächlich, ich würde es nicht merken.

„Ach, du kannst also schnarchen, wenn du wach bist?“
„Natürlich nicht!“
„Und woher kommen dann die Schnarchgeräusche?“
„Keine Ahnung. Du hast sicher geträumt.“

Die Unterhaltung erinnert mich an Loriots Pappa ante portas. Sie findet in diesem Moment ein jähes Ende. Der Mann neben mir, inzwischen mit leichtem Bauchansatz, ist wieder eingenickt. Deutlich hörbar. Aus meinem Mund ertönt das nächste laute Pfeifen. Inzwischen ist es 1 Uhr durch. Ich bin hundemüde und morgen wartet eine wichtige Sitzung auf mich. Ich will endlich schlafen!

„Aua!“, ertönt es von rechts.

Ja, sorry, wenn das ganze Reden nicht hilft, muss ich andere Mittel und Wege wählen. Ich kann super zupacken. Auch das habe ich von Papa geerbt. Philipp bekam das eben zu spüren, als ich an seiner linken Schulter rüttelte. Etwas unsanft, ich weiß. Aber was will ich machen.

„Du schnarchst!“ Ein erneuter Versuch. Der Mond scheint dabei hochromantisch zu unserem Schlafzimmerfenster herein. Eine Stimmung, die gerade schlecht zu meiner Stimmung passt. Man kann sich die Begebenheiten halt nicht immer aussuchen.

Die Autorinnen

Ulrike Parthen – Autorin, Geschichtenschreiberin, Entdeckerin

Mit feinen Antennen ausgestattet, hört aufmerksam hin, versteht zwischen den Zeilen, formt daraus inspirierende, unterhaltsame Geschichten. Und weil sie das besonders gerne, außerdem schon lange macht und laut ihren Kunden auch richtig gut, ist Beruf für sie gleichzeitig Berufung.

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Dr. Stephanie Robben-Beyer – Coach, Moderatorin, Mentorin:

Liebt Kommunikation, Sprache und Menschen. Lacht gern, viel und am liebsten über sich selbst. Wertschätzung ist ihr alltäglicher Begleiter und ohne kann sie sich Begegnungen zwischen Menschen kaum vorstellen. Am treffendsten lässt sich Stephanie Robben-Beyer kurzgefasst aber wohl so beschreiben: Sie ist, wie sie ist – immer echt und ohne Maske.

Statements

Wir freuen uns über die nachfolgenden Statements von Menschen, die damit unser Buchprojekt auf besondere Weise unterstützen. Sie alle beschäftigen sich mit Themen rund um die Aspekte “Vereinbarkeit von Familie und Beruf”, “Familiäre Kompetenzen” u. Ä.:

Mikala Larsen, HR Director, Nestlé Nordic

Maternity leave – a joyful time for you and your family, but for your professional career, it may be seen as a full stop, a disrate or at best an interruption … it does not have be so!

As Dr. Stephanie Robben-Beyer proves in her outstanding new book, maternity leaveis so much more. In Denmark we have slowly opened the debate of seeing maternity leave as management education and leadership training.

Robert Frischbier, Inhaber von 2PAARSchultern GBR

Die Geburt meines Sohnes war für meinen beruflichen Weg keine Zäsur, dachte ich zunächst. Meine Frau und ich brauchten vorher gar nicht groß über die Rollenverteilung nachzudenken.

Uns war klar, wir haben beide studiert, wir mögen unsere Jobs, wir arbeiten auch mit Kind weiter und werden trotzdem die besten Eltern der Welt.

Kein Kapitel verpassen!

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